Harmonisches Privatleben – Wellness-Tricks & Tipps Teil 6

Ein harmonisches Privatleben ist einer der sechs Punkte die Wellness insgesamt ausmachen. Erfahre hier im Teil 6 Tricks & Tipps, die dir und deiner Familie diesbezüglich dienlich sein werden.

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Privatleben und Beruf – für Manche eine Herausforderung

Abhängig vom jeweiligen Beruf können Arbeitszeiten zu einer mehr oder weniger großen Herausforderung für jede Art von Beziehung werden. Dies trifft vor allem bei Berufen mit längeren Abwesenheiten (unregelmäßige mehrtägige Schichtarbeit, Saisonarbeit, LKW-Fahrer etc.) zu. Daher ist es notwendig, gut zu planen, um den Anschluss an die Familie und eventuelle Freunde nicht zu verlieren und somit ein harmonisches Privatleben (fort-)zu führen.

Laut Statistik ist die Scheidungsquote bei Schichtarbeitern deutlich höher, denn viele Beziehungen zerbrechen an der ständigen Abwesenheit des Partners.
Selbstverständlich steigt die Belastung, wenn auch noch Kinder mit im Spiel sind. Vor allem für die Kleinen ist Nacht- und Wochenendarbeit der Eltern erwiesenermaßen nachteilig, so eine Ende 2013 veröffentlichte internationale Studienauswertung.
Demnach hat die Arbeit außerhalb der üblichen Zeiten ungünstige Folgen für die soziale und emotionale Situation der betroffenen Kinder; diese zeigen Verhaltensauffälligkeiten, schlechtere kognitive Leistungen (Sprechen, Lesen, Mathematik) bis hin zu Adipositas (Fettleibigkeit).

Beruf und Privatleben – mit Kindern steigt die Verantwortung

Übt ein Elternteil einen der erwähnten oder einen ähnlichen Beruf aus, wird er Schulfeiern, Arztbesuche oder Geburtstagsfeste eventuell versäumen. Er ist somit ausgeschlossen vom Alltag, von den großen und kleinen Nöten und Sorgen seiner Sprösslinge. Ohne den Partner (die Partnerin) an der Seite trägt der betroffenen Elternteil die Verantwortung für das Wohlergehen der Kinder weitestgehend alleine.
Vor Jahrzehnten mag die Konstellation „Vater kümmert sich ums Einkommen, Mutter besorgt den Haushalt“ funktioniert haben. Oftmals lebte mit Oma oder Opa eine weitere Generation im Haus, an die Verantwortung abgegeben werden konnte. So blieb vor allem den Müttern mehr Freiraum.

Heute sieht es jedoch anders aus: Viele Frauen wollen bzw. müssen arbeiten und sich gleichzeitig um die Kinder kümmern. Tatsache ist, dass die meisten Väter Vollzeit, und die meisten Mütter Teilzeit arbeiten. Die Quote der Erwerbstätigen von Frauen mit Kindern zwischen 3 und 14 Jahren liegt bei 45 bis 49 Prozent; das bedeutet, dass fast jede zweite „junge“ Mutter einer Arbeitstätigkeit nachkommt.
Diese Doppelbelastung lässt ein harmonisches Privatleben gleichsam nicht zu, denn es fordert eine Beziehung oftmals bis an ihre Grenzen. Grund hierfür ist vor allem, dass eine Umwälzung der Belastungen oder eine tatkräftige spontane Unterstützung durch den Partner oft nicht möglich ist. Egal, ob ein Kind krank wird, das Auto streikt etc., die Probleme müssen alleine bewältigt werden.

Andererseits treibt auch die Sorge um den Partner, der „draußen“ unterwegs ist, nicht zu unterschätzende quälende Fragen ins Bewusstsein: „Warum ruft er nicht an?“ – „Ist er noch in der Arbeit oder steckt er bereits im Stau?“ – „Oder ist sonst etwas passiert?“

Endlich Privatleben – der Erwartungsdruck jedoch ist hoch!

Kehrt der Partner dann doch endlich wieder einmal ins gemeinsame und erhofft harmonische Privatleben zurück, ist die Erwartungshaltung der Familienmitglieder selbstverständlich entsprechend hoch. Die versäumte freie Zeit „muss“ nachgeholt werden und der „Zurückgekehrte“ soll für alles Versäumte offen sein; muss nachträglich Verständnis für Probleme zeigen, soll sich um die Kinder und selbstverständlich auch um den Partner kümmern, diverse Haus- und Gartenarbeiten erledigen und und und …

Doch hier werden nicht immer alle Vorstellungen in Harmonie zu einander stehen, denn es treffen die vorhin erwähnten Erwartungen der „daheim Gebliebenen“ auf die Erwartungen des „Zurückgekehrten“. Im Gegensatz zu den Familienmitgliedern wird sich der Andere erholen und neue Energie tanken wollen; vielleicht will er auch von den Alltagssorgen gar nichts hören bzw. will damit überhaupt nicht konfrontiert werden und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Erschwerend kommt die, wenn auch nur kurzzeitige Entfremdung hinzu. Die ehemals vertraute Nähe muss erst wieder aufgebaut werden. Trotz der Notwendigkeit sich miteinander auszutauschen, klappt es oft mit der Kommunikation nicht – weder mit den Kindern, noch mit dem Partner.

Harmonisches Privatleben – mit diesen Tipps sollte es klappen!

  • Führe einen (eventuell eigenen) Kalender, in dem du die wichtigen Privat-Termine wie zum Beispiel persönlichen Festtage (Geburts- und sonstige Feiertage) etc. einträgst.
  • Sprich mit deinem Chef, aber auch mit deinen Kollegen darüber. Kläre, welche Termine dir in der nächsten Zeit besonders wichtig sind und versuche so, die Planung mit zu beeinflussen.
  • Trage selbstverständlich auch deine Arbeitszeiten in den eingangs erwähnten Kalender, stelle sie einander gegenüber und versuche eventuelle Korrekturen in Zusammenarbeit mit Kollegen und Chef vorzunehmen.
  • Markiere die wichtigen Termine, speichere sie eventuell in dein Handy und trachte so danach, ja keinen bedeutsamen privaten Termin wie Hochzeitstag, Geburtstage, Einladungen etc. zu übersehen.
  • Vereinbare eine verbindliche tägliche (jedoch mindestens 2-tägige) Anrufzeit (per Telefon, Handy oder Skype) mit deinem Partner bzw. Kindern.
  • Halte die versprochenen Anrufzeiten unbedingt ein! – Bist du vergesslich, lass dich mittels Handy erinnern!
  • Bleibe darüber informiert, was sich daheim tut. – Abonniere hierzu (falls möglich) die Online-Ausgabe der Heimatzeitung oder lies die gedruckten Ausgaben während deiner Abwesenheit von daheim.
  • Plane die Freizeit für daheim; überlege Notwenigkeiten (Einhaltung eventuell gegebener Versprechen an Partner oder Kinder etc.); aber auch, was du gerne tun möchtest und besprich diese Vorhaben beim täglichen Telefonat.

Weitere Tipps für ein harmonisches Privatleben

  • Selbstverständlich musst du dich zu Hause auch erholen können; vereinbare hierzu mit deiner Familie einen konkreten Zeitraum, in dem daheim Harmonie und Ruhe herrscht.
  • Unterstütze deinen Partner bei familiären Aufgaben und setze hierbei Prioritäten: Was muss unbedingt schnell erledigt werden, was kann warten? –
    Kläre Verantwortungsbereiche für die Hausarbeit, Finanzen, Arzt-Termine etc.
    Kläre sonstige Aufgaben: Wie kannst du deine Familie in deiner freien Zeit unterstützen? Mit Gartenpflege, Reparaturen, erledigen von Einkäufen, lernen mit den Kindern etc.?
  • Mindestens einmal pro Woche sollte es ein gemeinsames Mahl geben; koche eventuell zusammen mit deinen Familienmitgliedern.
  • Nütze günstige bzw. kostenlose Angebote in deiner freien Zeit wie zum Beispiel den Besuch eines Flohmarkts, Tage der offenen Tür, Schwimmbad, Grillabende, Festivals, kostenlose Konzerte, Märkte u.v.a.m.
  • Lege dir mit deiner Familie ein gemeinsames Hobby zu; vielleicht eines wie Bogen schießen oder Kanu fahren; besucht hierzu gemeinsam Kurse (zum Beispiel an Volkshochschulen); ist dies nicht möglich, lass das Wissen aus dem Kurs von einem an die anderen Familienmitglieder weitergeben.
  • Gönne dir und deiner Familie auch ab und zu einen Erlebnis-Tag. Diesen kannst du bereits von unterwegs online planen.
  • Und schließlich denke auch daran: die Familie ist wichtig! Allerdings sollte dabei die Beziehung und Harmonie zu deinem Partner nicht auf der Strecke bleiben. Du solltest daher mindestens einmal alle drei Monate ein Wochenende (oder auch länger) nur mit deinem Partner verbringen!

Literaturhinweise zum Thema harmonisches Privatleben

Hier eine kleine Auswahl an Büchern zum Thema harmonisches Privatleben




*** Weitere Bücher findest du nach Klick auf einen der Links oder Bilder oberhalb. ***

Abschließend hoffe ich, dass ich dir mit diesem Beitrag helfen konnte, einerseits dein Privatleben etwas zu hinterfragen, dich aber auch andererseits anregen konnte, den einen oder anderen Tipp in die Tat umzusetzen und so wieder etwas Harmonie in diesen Bereich deines Lebens zu bringen.
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Harmonisches Privatleben – Wellness-Tricks & Tipps Teil 6
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